quelle: ...heimatverein-moeglingen.de
quelle: ...heimatverein-moeglingen.de

Möglingen, Lkr. Ludwigsburg, nordwestl. Ortsrand, südseitig der 'Markgröninger Straße', nahe östl. der Einmündung 'Beim Hasenkreuz', Steinkreuz (Nachbildung)

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt)

Ang. Heimatverein Möglingen: 'Das Möglinger Hasenkreuz
Das Möglinger Hasenkreuz hat der umliegenden Flur seinen Namen gegeben. Eintragungen lassen sich zurückverfolgen bis November 1627 (Haasen Creutz), 1745 wurde es Hasencreutz, 1826 und in der Urkarte von 1831 Hasenkreuz benannt. Leider lässt es sich nicht mehr feststellen, warum es aufgestellt wurde. Höchstwahrscheinlich ist ein Sühnekreuz, d.h. an deser Stelle geschah eine Untat und der Täter musste zur Strafe und Erinnerung ein Kreuz errichten. Das Kreuz auf dem Bild ist übrigens noch gar nicht so alt: erst im Jahr 1980 wurde es neu aufgestellt. Zuvor stand etwa an dieser Stelle das alte Hasenkreuz. Als die Markgröninger Straße um 1970 ausgebaut und verbreitert wurde, wurde das alte Kreuz ausgegraben und lag einige Zeit an der Baustelle - bis es eines Tages fehlte! Entweder es wurde gestohlen oder  mit Bauschutt abtransportiert. Erst im Juni 1980 wurde ein neues Steinkreuz aufgestellt. Der Schwieberdinger Steinmetz Widmann fertigte ein neues und stellte es auf. Derzeit ist es übrigens besonders gut zu sehen: Die Straßenmeisterei hat die Gehölze an der Markgröninger Str. zurückgeschnitten und das Kreuz steht frei.' (Textkopie Heimatverein Möglingen)

Ang. B. Losch, 1981: 'Etwa 500 m ab Ortsausgang, links an der alten Straße nach Markgröningen; gestohlen nach 1970. Benennung und Flurname: 'Hasenkreuz'. Familienname 'Hahs' im 15. Jahrhundert nachweisbar. Andere Erklärungen: Bei einer Treibjagd wurde die Hasenstrecke hier abgelegt. - Der Bauernführer Jäcklin Rohrbach soll 1525 hier gefangengenommen und hingerichtet worden sein' (Textkopie B. Losch 1981) 

Quellangaben: Lit.: 1. B. Losch, 1981, S. 36, verschwundene Steinkreuze: 8. Möglingen, daraus: 2. Theodor Bolay, Großmutter erzählt, Volkssagen aus dem Kreis Ludwigsburg, Bietigheim 1957, S. 153, Nr. 175, 2. Wolfgang Bollacher, Steinkreuze im Landkreis Ludwigsburg, in: Ludwigsb. Geschichtsblatt 20, 1968, S. 9/141

Internet: 1. ...heimatverein-moeglingen.de-Das Möglinger Hasenkreuz m. Foto Nachbildung (Kopie) u. Foto originales Hasenkreuz um 1970 (Kopie)

Schwieberdingen, Lkr. Ludwigsburg, im Ort, eingefügt in die Außenseite der östlichen Friedhofsmauer, Bereich 'Friedhofstraße', Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 7120 Stuttgart-Nordwest R 05800 H 15780. In der Außenseite der östlichen Friedhofsmauer. Beschreibung: Rötlicher Schilfsandstein. Rechte Armoberfläche abgeschliffen. Schaft zur Hälfte eingemauert; obere Schafthälfte mit Querbalken und Kopf ragen über die Mauer. Maße: Höhe 1,67 m, Br. 0,68, T. 0,23, Form: Kopfhöhe und Längsbalkenansicht leicht betont. Am Ende des langen Schaftes seitlich abwärts Erweiterung zu parallelkantig fortgeführtem Fußklotz. Zeichen: Axt in parallelen konturen, aufrecht, Blatt links gerichtet. Inschrift: Im Axtblatt Jahreszahl  in zwei Zifferngruppen '( )8 03'; vermutlich bezogen auf die Einmauerung. Datierung: ca. 16. Jh.' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben:  Lit.: 1. Bernhard Losch, Sühne und Gedenken - Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 36, Schwieberdingen (o.F.)

Internet: 

verschwundene Steinkreuze:

Vaihingen an der Enz/Schwieberdingen/Korntal-Münchingen
'Von einem Hohlweg an der *'Reichsstraße' von Vaihingen in Richtung Stuttgart sollen 1935 einige Steinkreuze entfernt worden sein. Im Jahr 1936 angestellte Nachforschungen blieben jedoch erfolglos' (Textkopie B. Losch 1981) (Reichsstraße ist die frühere Bezeichnung für die heutige Bundesstraße - hier handelt es sich etwa um den Verlauf der B 10, Verf.)

Quellangaben: Lit.: 1. B. Losch, 1981, S. 36, daraus: 2. Akten des Landesdenkmalarchiv (LDA) 

c.2023  www.kreuzstein.eu