Hardthausen am Kocher, OT Kochersteinsfeld, Lkr. Heilbronn (Standort liegt derzeit nicht exakt vor), nordöstl. im Ort, an der 'Schöntaler Straße', Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 6722 Hardthausen am Kocher R 29680 H 56420 Flst. 321. An der Straße nach Schöntal, kurz nach dem Ortsende, rechts an der Böschung. Nach der Straßenverbreiterung (ca. 1975) wurde das Kreuz in einer kleinen Anpflanzung neu aufgestellt. Beschreibung: Sandstein. Kopf und linker Arm sind zum großen Teil abgeschlagen, der rechte Arm ist oben beschädigt. Auf der Rückseite Bearbeitungsspuren. Maße: Höhe (0,70 m), Br. (0,55), T. 0,20, Form: Leichte Schaftverbreiterung. Tendenz breitflächig. Datierung: ca. 15./17. Jh. Volkstümliche Überlieferung: 'Einst zog ein Wanderschäfer durch die 'Hohl' bei Kochersteinsfeld. Er machte Halt und ließ seine Schafe weiden. Da kam auf einmal ein zweiter Schäfer mit seiner Herde. Nun kamen die Schafe untereinander. Als die Schäfer weiterziehen wollten, brachten sie ihre Schafe nicht mehr auseinander. Darüber gerieten sie in Streit und schlugen einander tot (F. Krapf 1928)' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben:  Lit.: 1. Bernhard Losch, Sühne und Gedenken - Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 52, Hardthausen am Kocher, Ortsteil Kochersteinsfeld (o.F.), daraus: 2. Friedrich Krapf, Neckarsulmer Heimatbuch, Öhringen 1928, S. 254

Internet:

Ilsfeld, Lkr. Heilbronn (Standort liegt derzeit nicht exakt vor), südl. im Ort, im Bereich der Reithalle, 'Bruckwasenstraße', Steinkreuz

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt, derzeitige Situation nicht bekannt)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 6921 Großbottwar R 17840 H 34940. Bruckwasenstraße, gegenüber Haus Nr. 13, vor der Westecke der Reithalle, etwa 3 m von der Straße zurückgesetzt am Rain, neben Bäumen und einer Bank. Das Kreuz wurde in den 60er Jahren hierher gesetzt, mit der Rückseite zur Straße. Beschreibung: Sandstein. Bearbeitungsspuren auf der Rückseite. Maße: Höhe 0,80 m, Br. 0,78, T. 0,24, Form: Die Kopfhöhe ist leicht betont, ebenso die Querbalkenansicht. Inschrift: Reste (Majuskeln) auf dere ursprünglichen Vorderseite. Datierung: ca. 16.717. Jh. Volkstümliche Überlieferung: Ein Metzger und ein Zigeuner sollen dort einmal einander erstochen haben. - Zwei Metzger, der eine von Ilsfeld, der andere von Ottmarsheim, sollen sich hier gegenseitig erschlagen haben. Deshalb heiße der Stein 'Metzgerstein'. - Das Kreuze soll für einen Soldaten sein, aus dem Krieg, wahrscheinlich von 1945' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben:  Lit.: 1. Bernhard Losch, Sühne und Gedenken - Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 52, Ilsfeld (o.F.)

Internet: 

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