marktkreuz coesfeld
kopie lit. w. brockpaehler 1963
detail hinweistafel

Coesfeld, Kreis Coesfeld, Marktplatz, vor Rathaus Marktkreuz (Nachbildung von 1961)

Höhe ges. ca. 5,50 m, Text der Hinweistafel vor Ort: ‘MARKTKREUZ. Ursprung vor Stadtgründung 1197. Zeichen der Marktgerechtigkeit. Später Symbol der Stadtherrlichkeit. Mit ihm verbunden die Privilegien, Gerechtigkeiten, kaiserliche Freiheiten, Asylrecht. Vor ihm Huldigung dem Landesherrn, Bestätigung der Stadtrechte, Treueschwur von Stadtrichter, Bürgermeister, Ratsherren und Kürgenossen. Richterbank vorm Kreuz bei Todesstrafe. // Stadtkreuz 1427 nach Nordseite des Marktes versetzt. 1890 erneuert. 1945 Opfer der Bomben. 24. 1. 1961 durch Bildhauer van Brauck erneuert’             

das originale Coesfelder Marktkreuz, ursprüngl. an der Südseite des Marktes, versank, wie auch große Teile der Altstadt, im verheerenden Bombenhagel 1945 in Schutt und Asche; nach der Hinweistafel liegen seine Ursprünge vor der Stadtgründung 1197; vermutlich befand sich hier bereits in heidnischer Zeit eine Gerichtsstätte, die das aufkommende Christentum weiterführte und mit christlicher Symbolik, dem Kreuz, bezeichnete, s. Auszüge Lit. W. Brockpähler

detail lit. w. brockpaehler 1963
detail lit. w. brockpaehler 1963

Quellangaben: Lit.: 1. Wilhelm Brockpähler, Steinkreuze und Kreuzsteine in Westfalen, 1963, S. 20, 148- 151, daraus: 2. Karl Frölich, Rechtspflege, S. 10

steinkreuz tungerloh capellen andere seite
standort

Gescher, OT Tungerloh-Capellen, Kreis Borken, ca. 100 m südl. der kath. Kapelle St. Antonius, Parkplatzeinfahrt ggü. Landgasthof Capellen

Obertägige Maße: Höhe 2,10 m, Br. 1,15, T. 0,22, das aus drei durch Eisenklammern zusammengehaltenen Teilen bestehende Steinkreuz lat. Form aus Sandstein wurde zur Erinnerung an einen tragischen Unglücksfall am 12. August 1804 gesetzt; Text der dreizeiligen eingerillten Inschrift über den Querbalken lautet:

‘DURCH UNVORSICH / TIGKEIT BEIM / VOGEL SCHIESEN / IST ELISABETH / WEHLING HIER TODT / GESCHOSSEN / VATER UN: AVE MRA’ im oberen Schaft: ‘1804 / DEN 12. / AUGUST’

detail inschrift

Quellangaben: Lit.: 1. Wilhelm Brockpähler, Steinkreuze und Kreuzsteine in Westfalen, 1963, S. 20, daraus: 2. Heimatblätter der Roten Erde 1926, Nr. 11, S. 486, Internet: 1. ...wikipedia.org-Liste der Baudenkmäler in Gescher, Gedenkkreuz südl. der Kapelle in Tungerloh-Capellen, Inv.-Nr. 16, 2. ...stadtgescher.de (Inv.-Nr. 16 m. Angabe: ...Elisabete Wehling...)                                      

c.2013 www.kreuzstein.eu