urheber: laserlicht kopie b. losch 1981

°

Aichwald, OT Aichelberg, Lkr. Esslingen, südl. Ortsrand, an der Außenseite der nördl. Kirchhofumfassungsmauer der ev. Pfarrkirche 'Zu unserer lieben Frau', rechts des Torbogens, 'Strümpfelbacher Straße', Steinkreuz 

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 7222 Plochingen R 28690 H 04330. An der Umfassungsmauer von Kirche und Friedhof, rechts vom Eingang; nach Renovierung der Gesamtanlage um 1975 hier am alten Standort neu aufgestellt. Beschreibung: Schilfsandstein. Vertiefung auf dem Kopf. Armoberflächen infolge Verwitterung oder Beschädigung deutlich abfallend. Maße: Höhe 1,20 m, Br. 0,59, T. 0,19, Form: Schaftverbreiterung (20-28 cm); Kopf hoch und schmal, nach oben etwas schmäler (19-17 cm) werdend und leicht nach rechts geneigt; auffallend hohe Ansicht des Querbalkens. Datierung: ca. 15. Jh. Volkstümliche Überlieferung: In eine Sage über die Entstehung des Dorfes Aichelberg wurde das Kreuz einbezogen: Ein Königsbote wurde einst an der Stelle, an der jetzt das Kreuz steht, erschlagen. Seine Mörder wurden gehängt. Als das Kreuz für den Getöteten errichtet worden war, wuchs daran ein Rosenstrauch empor zum Zeichen dafür, daß der Tote die ewige Seligkeit erlangt habe. Deshalb erbaute man an diesem Platz eine Kirche, die zur Wallfahrtskirche wurde und zur Anlage des Dorfes Aichelberg führte' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben:  Lit.: 1. Bernhard Losch, Sühne und Gedenken - Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 16, Aichwald, Ortsteil Aichelberg m. Abb. 20 (Kopie), S. 3, daraus: 2. Karl Josef Fischer, Unsere Heimat. Beiträge zur Heimatkunde und Geschichte von Stadt und Kreis Eßlingen, Esslingen 1949, S. 292, 3. Hermann Rath, Ortschronik der Gemeinde Aichelberg. Typoskript 1956/57

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Datei: Ev. Pfarrkirche "Zu unserer lieben Frau" in Aichelberg, Foto v. 14.2.2021 (Kopie), Urheber: 'Laserlicht' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 4.0  

c.2023  www.kreuzstein.eu